Leistung 04
Nachhaltigkeit & ESG
Berichtspflichten und Sanierungsdruck in eine Reihenfolge bringen, die wirtschaftlich trägt — statt in eine Maßnahmenliste ohne Budget.
Erst messen, dann bauen
Die meisten Sanierungskonzepte beginnen mit der Gebäudehülle. Das ist teuer und oft nicht der erste Hebel. Ohne belastbare Verbrauchsdaten ist jede Maßnahme geraten — und ein erheblicher Teil überhöhter Verbräuche steckt erfahrungsgemäß nicht in der Dämmung, sondern in der Anlagenregelung: falsch eingestellte Heizkurven, Regelzeiten, die am Nutzungsprofil vorbeilaufen, fehlender hydraulischer Abgleich.
Das lässt sich mit einigen Wochen Messung klären, bevor investiert wird. Betriebsoptimierung kostet einen Bruchteil einer Sanierung und wirkt sofort. Danach weiß man, was baulich wirklich nötig ist — und kann es mit Zahlen begründen.
Was wir übernehmen
- Energie- und CO₂-Management — Verbrauchsdaten erfassen, Kennwerte bilden, Auffälligkeiten aufspüren
- Sanierungsfahrpläne — Maßnahmen nach Wirtschaftlichkeit sortiert, mit Kosten und Zeitachse hinterlegt
- Fördermittel — Programme prüfen und Anträge stellen, bevor Aufträge vergeben werden
- Berichtspflichten — klären, was für Ihr Objekt tatsächlich gilt, und die Datengrundlage dafür aufbauen
- Photovoltaik und Effizienzkonzepte — Wirtschaftlichkeit rechnen, bevor geplant wird
Der Zusammenhang mit dem Betrieb
ESG ist kein Projekt, das einmal abgeschlossen wird, sondern eine Frage des laufenden Betriebs. Wer Verwaltung, technischen Betrieb und Energiethemen in einer Hand hält, sieht Abweichungen im Verbrauch, wenn sie entstehen — und nicht erst im Jahresbericht.
Beispiel zum Ausprobieren
So sieht eine erste Auswertung aus. Stellen Sie Fläche und Jahresverbrauch Ihres Objekts ein — der Kennwert entscheidet, ob sich eine Sanierung rechnet oder ob zuerst der Betrieb optimiert gehört.
Der Kennwert liegt im Rahmen dessen, was Bürogebäude im Bestand verbrauchen. Vor jeder baulichen Maßnahme lohnt die Betriebsoptimierung: Heizkurve, Regelzeiten und hydraulischer Abgleich holen erfahrungsgemäß einen zweistelligen Prozentsatz heraus.
Vergleichswerte, CO₂-Faktor und Preisannahme dienen der Einordnung und ersetzen keinen Energieausweis. Maßgeblich sind die tatsächlichen Verbrauchsdaten und die Bewertung nach geltendem Recht.
Häufige Fragen
Womit fängt man an?
Mit den Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre. Zählerstände und Abrechnungen zusammentragen und auswerten kostet fast nichts und beantwortet die wichtigste Frage: ob überhaupt gebaut werden muss.
Fällt mein Objekt unter Berichtspflichten?
Das hängt an Eigentümerstruktur, Nutzung und Größe. Wir klären, was tatsächlich gilt, statt vorsorglich Daten für Anforderungen zu erheben, die Sie gar nicht treffen.
Was kostet das?
Je Baustein und getrennt beauftragbar. Die erste Auswertung der Verbrauchsdaten ist überschaubar und ergibt meist schon eine klare Aussage zur Reihenfolge.